Yogastile

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Hatha Yoga

“Ha” bedeutet im Sanskrit Sonne, “Tha” heißt Mond, Yoga bedeutet Einheit. Somit ist Hatha Yoga die Harmonisierung der beiden Grundenergien (Sonne = aktivierend, wärmend; Mond = aufbauen, kühlend) in unserem Körper. 

Der Fokus des Hatha Yogas liegt auf der physischen und mentalen Stärke und der Atmung und  ist designt, um Körper und Geist in den Einklang zu bringen. Die einzelnen Asanas (Yoga Haltungen) werden in der Regel für einige Atemzüge gehalten, die mit verschiedenen Atemtechniken angeleitet werden. Hatha Yoga eignet sich gut für Anfänger und

fortgeschrittene Yogis/Yoginis.

 

Vinyasa Yoga 

Dieser Yoga Stil fokussiert den “Flow”, also fließende Bewegungen, die um den Sonnengruß zentriert sind und zielt darauf ab Atmung und Körperbewegung in den Einklang zu bringen. In Vinyasa Kursen wird die Bewegung mit dem Atem koordiniert, um von einer Pose zur nächsten zu fließen. Vinyasa ist ein dynamischer Yoga-Stil und wurde in den 1980er Jahren vom Ashtanga Yoga übernommen. Vinyasa heißt Anfänger und fortgeschrittene Yogis/Yoginis willkommen und stärkt den gesamten Körper und führt in meditativem Bewegungsfluss ganz von selbst zur inneren Ruhe.

 

Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga beinhaltet eine körperlich fordernde Abfolge von Körperhaltungen. Die Praxis ist sehr fokussiert und kann auch als Meditation in Bewegung bezeichnet werden – so beginnt mit fünf Sonnengrüßen A und fünf Sonnengrüßen B und geht dann in eine Reihe von Stand- und Bodenhaltungen über. Dieser Stil empfiehlt sich eher für erfahrene Yogis/Yoginis. Einsteiger üben in den speziellen Ashtanga Yoga Grundkursen und bauen so zunächst eine Grundübungspraxis auf.

 

Power Yoga

Power Yoga ähnelt dem Ashtanga Yoga, allerdings gibt es hier keine strikte Abfolge der Asanas und wird in einem schnelleren, intensiveren Style unterrichtet. Dieser Yogastil eignet sich sehr gut um Muskelaufbau und Flexibilität zu stärken. Zudem wird der Stoffwechsel beschleunigt und eine höhere Kalorienverbrennung erzielt. 

 

Yin Yoga

Yin Yoga ist ein langsamer Yoga Stil mit vielen Sitzhaltungen, die für längere Zeiträume gehalten werden. Yin kann auch eine meditative Yogapraxis sein, die helfen kann inneren Frieden zu finden. Der Unterricht ist entspannt und entschleunigend, da die meiste Arbeit der Schwerkraft überlassen wird. Das Nervensystem kann so heruntergefahren werden, Stress abgebaut und Tiefenentspannung erfahren werden. So ist Yin Yoga gleichermaßen für alle Yogis/Yoginis sehr geeignet.

 

Restorative Yoga

Beim Restorative Yoga geht es vor allem darum den Geist zu entspannen, da im Mittelpunkt dieses Stils steht die Körperentspannung steht. Man verbringt mehr Zeit in weniger Körperhaltungen während des Unterrichts. Viele der Posen sind modifiziert, um einfacher und entspannter zu sein und es werden viele Requisiten verwendet und genau richtig platziert, wie Bolster, Decken, Kissen und Klötze. Alle Requisiten helfen dabei tiefer in die Entspannung einzutauchen. Diese Art von erholsamen Yoga hilft auch den Geist zu reinigen und zu befreien. Restorative Yoga ist für alle Yogis/Yoginis gleichermaßen geeignet.

 

 

Faszien Yoga

Als “Faszien” bezeichnet man das helle Bindegewebe aus Kollagen- und Elastinfasern, das die Muskeln umhüllt. So wirkt dieser Yoga Stil besonders auf das Bindegewebe und besteht aus sanften statischen oder dynamischen Dehnungen, fließenden Bewegungen und intensivem Spüren des Körpers. Bei diesem Yoga Stil können Hilfsmittel wie Rollen und Bälle zum Einsatz kommen. Faszien Yoga kann nach Verletzungen oder Bewegungseinschränkungen, bei Verspannungen und Verklebungen auf dem Weg zur Regeneration helfend zur Seite stehen. Gut geeignet für Yoga-Anfänger und -Fortgeschrittene.

 

 ©Anna Welke/Sandy Kassner 2019